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Das Geheimnis des guten Reitens ist, wenig zu tun;
je mehr Du tust, desto weniger Erfolg wirst Du haben.

(Nuno Oliveira)

Pferd und Reiter in Harmonie

Das Heute – Pferd und Reiter

In unserer Alltagswelt setzen uns andere, und oft auch wir selbst, unter einen enormen Leistungsdruck, um schnell zum gewünschten Erfolg zu kommen. Einsatz ist gefragt – und davon möglichst viel; Und nicht nur die Menschen haben deshalb Stress, der sie körperlich und seelisch beeinträchtigt. Vielfach wird auch den Pferden vieles abverlangt, was sie physisch und psychisch an ihre Grenzen bringt. Extremes Training, Eile in der Ausbildung, hoher Leistungsdruck und sogar Schmerz sind Stressfaktoren bei Pferden, die sich zum Beispiel durch Magengeschwüre bemerkbar machen können. Studien zufolge haben damit z.B. ca 60% der Turnierpferde und sogar 30% der Freizeitpferde zu tun.

Wünschen wir Pferdehalter uns aber denn nicht, dass sich unser Pferd wohlfühlt? Und dass wir Reiter zumindest in unserer Freizeit Erholung und Entspannung mit ihm finden können? Kurz um – der Traum: Pferd und Reiter im harmonischen Miteinander.

Es geht auch anders, aber wie?

Diese Frage habe ich mir über viele Jahre selbst gestellt. In dieser Zeit habe ich wenig Höhen, dafür aber viele Tiefen auf meinem eigenen reiterlichen Weg erlebt. Wenn Sie Lust haben lesen Sie doch einmal meine eigene kleine Geschichte, dort habe ich diesen Weg einmal beschrieben. Mein Wunsch war es, eine andere, leichtere Art der Reiterei zu finden. Eine Reiterei, die das Pferd gesund erhält und strahlen lässt; wo fast unsichtbare Hilfen Reiter und Pferd zu einer Einheit werden lassen – ohne Zwang, dafür aber mit viel Freude auf beiden Seiten!

Gefunden habe ich sie in den Lehren des Barockreitens der alten französischen Reitmeister François Robichon de la Guérinière und François Baucher. Was aber machten diese Herren damals anders?

Ein Rückblick auf das Training dieser Meister

Das Gestern: die althergebrachte Ausbildung in der Barockzeit

Die Ausbildungsstufen eines Pferdes aus dieser Zeit gestalteten sich anders als heute: Die Ausbildung der Pferde wurden damals meist erst im Alter zwischen 5-7 Jahren begonnen und dauerte wesentlich länger als heute. Es wurde viel und lange über Bodenarbeit vorbereitet. Erstaunlich ist, das die Pferde sehr viel älter wurden- häufig bis zu 40 Jahren! Zum Vergleich; heute liegt das Durchschnittsalter eines Reitpferdes bei gerade mal 7 Jahren!

Doch wie sah die Pferdeausbildung nun aus?

Zunächst wurde der Schritt und der Trab gefördert, die Seitengänge schlossen sich hieraus dann gleich an. Hier wurde auf eine sorgfältige Biegung des Pferdes geachtet- daher tritt beim barocken Schulterherein auch die Hinterhand über. Die Piaffe war dann schon die nächste Lektion im Ausbildungsplan der alten Meister. Für die damals überlebensnotwendige Gefechtsreiterei waren die „Schulen über der Erde“ wie z.B. Levade, Courbette oder Kapriole unbedingt notwendig. Die Piaffe diente als Grundlage dessen. Erst wenn ein Pferd die Piaffe in perfekter Selbsthaltung beherrschte, wurde der Galopp entwickelt.